Herzlich willkommen auf der Homepage des Burgtheaters Gutenberg

Vor einigen Jahren

fanden sich einige Theaterbegeisterte in Gutenberg zusammen, um mit einfachen Mitteln für das Laienspiel geeignete Theaterstücke auf die Bühne der Gemeindehalle zu bringen. Nach einer längeren Pause wurde Friederike Louis als Leiterin der Gruppe wieder aktiv und brachte im Jahr 2005 als Regisseurin mit großem Erfolg das Kriminalstück "Die Leiche im Gräfenbach" zur Aufführung. 

In den darauf folgenden Jahren fanden folgende Stücke großen Anklang beim Publikum:

2007: "Eine Frau für zwei" (Key for Two)

2009: "Boeing Boeing"

2010: "Der Eingebildete Kranke"

2011 "Alles in Butter"

2013 "Otello darf nicht platzen"

2015: "Und ewig rauschen die Gelder"

2017: "Bonjour oder alles nur Theater" (s. Foto)

Auf der Seite "Impressionen / Fotos" finden Sie Fotos von den letzten Stücken.

Unser aktuelles Team können Sie auf der Seite "Aktuelles" sehen.

 

"Bonjour oder Alles nur Theater" - Es ist geschafft!
Und unsere Aufführungen haben offensichtlich gut gefallen,
wie uns die vielen positiven Rückmeldungen zeigen.
Bilder sind unter "Impressionen und Fotos" zu sehen.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie es bei uns zugeht -

lesen Sie weiter ...

 

Alles nur Theater – jeden Mittwoch dasselbe ...

Burgtheater Gutenberg: wenn das Wohnzimmer zur Bühne wird

 

Kurz vor 20 Uhr klingelt es. Friederike Louis öffnet die Tür – die ersten Schauspieler kommen. Eine Viertelstunde später ist auch der letzte da. Meistens ist das Marco – etwas abgehetzt, aber guter Dinge. Vollzählig ist die Gruppe selten. Einige sind berufstätig, auch im Schichtdienst, und müssen schaffen. Oder es ist einer krank.

 

Wenn alle da sind, drängeln sich zehn Personen um den großen Esstisch. Eigentlich könnte man jetzt das Proben beginnen. Aber irgendetwas ist immer zu besprechen – Termine, Textänderungen, Kostümfragen, anderes. Und da nicht nur Wasser, sondern auch Gutenberger Wein auf dem Tisch steht, dazu Süßes und Salziges, drängt es keinen so richtig. Bis dann die „Chefin“ - eben Friederike Louis – alle mit der Ansage: “So, nun noch einmal stärken, ein letzter Schluck!“ hochscheucht.

 

Das Louis´sche Wohnzimmer dient als Probenraum, so etwas hat dieses kleine Laientheater nicht. Es ist aber, wenn ein paar Möbel verrückt werden, groß genug. Es muss natürlich improvisiert werden – so verkünden Zettel an den Regalen: „Hier ist eine Tür“, oder drei Stühle müssen schon mal als Bett herhalten.

 

Die Proben beginnen etwa ein Dreivierteljahr vor dem Aufführungstermin. Am Anfang sind es nur Leseproben, bald werden dann auch die Szenen gespielt. Lange Zeit ist das Textbuch in der Hand aber noch unverzichtbar. Bis es nur noch acht oder zehn Wochen bis zu den Aufführungen sind und der Text sitzen muss, damit man sich auf die eigentliche Schauspielerei konzentrieren kann.

 

Über allem steht der Leitsatz „Der Weg ist das Ziel“. Die Proben sollen Spaß bringen, und das machen sie auch; immer wieder wird gescherzt, gelacht, es gibt neue Einfälle. Das neue Stück ist wieder höchst amüsant und voller Situationskomik. Die Zeit vergeht schnell, aber auf den gemütlichen Ausklang am Esstisch wird nicht verzichtet.

 

Höhepunkt und Abschluss sind dann natürlich die Aufführungen. Es sind aber immer nur zwei Vorstellungen (bzw. drei, wenn es noch eine Sondervorstellung für die Senioren der Gesamtgemeinde gibt). Wenn sich der Vorhang zum letzten Mal schließt, das Publikum jubelt und mit Standing Ovations das Ensemble feiert, dann spüren alle: es hat sich wieder gelohnt.

 

Um etwa 22 Uhr leert sich das Haus wieder. Der Wein ist getrunken, die Erdnüsse gegessen, das letzte Lachen verklungen – Tschüss bis zum nächsten Mittwoch!

 

Das Team im "Probenraum"
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© Friederike Louis

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